Alternatives to time wasting activities

Alternativen zu zeitvergeudenden Aktivitäten

Selbstentwicklung

Das wohl wichtigste Thema auf dieser Webseite ist die Selbstentwicklung und natürlich sehe ich diese als Alternative zu zeitvergeudenden Aufgaben an. Denn wenn du dir für diese sehr wichtige Sache im Leben richtig Zeit nimmst und auch in einer Phase bist, in der du Ablenkungen gezielt vermeidest, wirst du innerhalb kurzer Zeit positive Resultate in deinem Leben sehen.

Um eine bessere Version von dir selbst zu sein, musst du jedoch erst wissen, was du im Leben in den verschiedenen Gebieten erreichen willst. Daher empfehle ich dir erst Brain-Dumps zu erstellen. Ich persönlich freue mich alle 3 Monate, meine Brain-Dumps zu überprüfen. Zu sehen, welche Ziele ich schon erreicht habe oder welchen ich sehr nah bin, ist unglaublich motivierend. Aber auch Ziele komplett zu verwerfen, von denen ich geglaubt hatte, dass sie meine Ziele seien, mich dagegen komplett anders entwickelt zu haben und die Kraft zu haben, meine Energie in meine neuen Ziele zu stecken, ist auch ein gutes Gefühl.

Doch auch wenn du ein Tagebuch schreibst, kann dich das enorm weiterbringen. Fehlschläge, Erfolge und deren Ursachen können nachgelesen und Erstere in Zukunft vermieden werden. Erinnerungen, die schon vergessen wurden, kommen durch die Tagebücher wieder zum Vorschein und schaffen es sogar, Zusammenhänge besser zu erkennen.

Bilder anschauen

In den letzten Jahren habe ich sehr viele Bilder aufgenommen oder von Freunden erhalten und alle gesammelt. Ich besitze eine Sammlung von Bildern und Videos, die eine Größe von mehreren Dutzend Gigabytes hat. Leider schaue ich diese nie oder nur selten aktiv an und so geht es wohl vielen Menschen. Um die Bilder wertzuschätzen, kannst du auch einen Beamer ausleihen oder diese auf einem großen Monitor oder Fernseher anschauen. Sich für jedes Bild Zeit nehmen und nicht nur mit dem Finger drüber wischen, ist auch etwas, womit die Sache wertgeschätzt werden kann. Die Bilder mit Freunden zusammen anschauen und in Erinnerungen schwelgen, kann auch eine schöne Erfahrung sein.

Zu sehen, was du in der Vergangenheit gemacht hast und wer du warst, kann auch aufzeigen, wer du bist und wohin du dich entwickelst und vielleicht zeigt es auch deutlich, was du in deinem Leben verändern möchtest.

Zeichnen

Schon als Teenager habe ich oft versucht, meine Helden nachzuzeichnen und alles was ich damals hatte, waren Comics, die als Vorlage dienten. Im Internetzeitalter gibt es eine große Auswahl an Vorlagen, egal was gezeichnet werden soll. Dass eine Vorlage schwierig abzuzeichnen sein kann, ist keine Ausrede mehr. Es lässt sich immer eine leichtere finden. Und zeichnen lässt sich auch komplett ohne ablenkende Technologien. Gebraucht wird nur ein Stift und ein Blatt Papier und evtl. ein Radiergummi, wenn ein Bleistift verwendet wird.

Lesen

Im Informationszeitalter, in dem wir über jedes erdenkliche Thema mit Fakten, Halbwahrheiten und eigenen Meinungen überflutet werden, ist es oft sehr schwierig die drei Sachen auseinander zu halten. Wer sich für ein bestimmtes Thema interessiert, kann Bücher über dieses lesen, die von vertrauenswürdigen Autoren geschrieben wurden und deren Fakten wissenschaftlich bewiesen wurden. Komplette Hintergrundinformationen anstatt Wissenshäppchen zu haben, ist sehr wertvoll und Zusammenhänge lassen sich so besser erkennen, die sonst keiner, ohne dieses Wissen, erkennt. Wer weiß, vielleicht entsteht durch das intensive und unabgelenkte Lesen auch eine innovative Erfindung es führt dazu, einen besseren Job zu bekommen. Aber auch Lektüren wie Romane die komplett aus der Fantasie des Autors entstanden, können sehr angenehm zu lesen sein, wenn sie aus Papier bestehen und das Smartphone/Tablet komplett ausgeschaltet ist. Das Gelesene im Kopf zu visualisieren, kann auch die Kreativität fördern.

Mein persönlicher Tipp: Geh in die Bibliothek. Dort darfst du oft auch ohne Mitgliedschaft in Büchern lesen. Oft gibt es gemütliche Sitzgelegenheiten und wenn dir ein Buch doch nicht gefällt, kannst du es direkt wieder ins Regal stellen. Ist ein Buch jedoch spannend und möchtest du es unterwegs oder zu Hause lesen, dann kannst du es auch ausleihen. Vor einer Mitgliedschaft muss auch nicht zurückschreckt werden, denn diese ist heutzutage mit sehr wenig Kosten verbunden.

Gegenstände verkaufen/verschenken

Wer ein Opfer des Konsums ist oder war, der wird vermutlich komplette Möbel oder sogar Räume vollgestopft mit Sachen haben, die nicht gebraucht werden. Viele werden jetzt aufspringen und bei jedem Gegenstand behaupten „Das brauche ich bestimmt noch irgendwann“, doch die Wahrheit ist, dass es keinen Unterschied macht, ob dieser Gegenstand da ist oder nicht, denn in vielen Fällen wird auf Alternativen zurückgegriffen. Wird z.B. der Schneebesen nicht gefunden, obwohl dieser im Haushalt existiert, wird alternativ die Gabel zum Verrühren verwendet. Ausmisten kann auch der Seele guttun, denn wenn in der Wohnung nur Sachen existieren, die gebraucht oder geliebt werden, fühlen sich die Menschen damit auch besser. Vielleicht nimmst du sogar so viel Geld ein, dass du deinen Zielen näher kommst oder du sogar in eine kleinere Wohnung umziehen kannst, weil du nicht mehr so viel Miete für so viele Gegenstände bezahlen musst.

Sprachen lernen

Die wichtigste und zugleich einer der einfachsten natürlichen Sprachen der Welt ist Englisch. Wer diese auch nur zu einem kleinen Teil beherrscht, ist fähig, sich mit einem Großteil der Bevölkerung auf der Erde zu verständigen. Aber selbst wenn du ein Land nur für einen kurzen Urlaubsaufenthalt besuchst, kann das Erlernen der Sprache einige Vorteile bringen. Es ist stets höflicher, wenn du die Menschen in ihren Ländern in der jeweiligen Landessprache ansprichst, anstatt mit Englisch, was dich sympathischer macht. Außerdem soll das Erlernen von Fremdsprachen die Intelligenz und das Gedächtnis fördern.

Nähen, Stricken, Häkeln etc.

Über Monate oder sogar schon über Jahre hinweg sammelte ich meine Kleidung, die kaputt gegangen ist. Manchmal sind auch Lieblingsteile darunter, die durch einen Unfall Löcher bekommen haben oder vielleicht eine Schlaufe, die zum Aufhängen vorgesehen war, versehentlich abgerissen wurde. Wenn der Sack mit kaputter Kleidung wieder voll ist, hole ich Nadel und Faden raus, setze mich hin und fange an zu Nähen. Es ist zwar nicht die männlichste Beschäftigung, doch für diese Tätigkeit sollten alte Weltbilder auch in der Schublade gelassen werden. „Aber ich kann doch gar nicht Nähen!“ werden jetzt viele behaupten. Doch wie schon oben geschrieben, leben wir im Informationszeitalter und auf deiner Lieblingsplattform für Videos wird es garantiert dutzende Videos geben, die dir das Nähen innerhalb von wenigen Minuten beibringen können.

Das Reparieren von Kleidung oder Gegenständen allgemein, ist auch zweifellos das Beste was du im Vergleich zu einer Neubeschaffung für Planeten, Menschen, Tiere, dich und deinen Geldbeutel machen kannst.

Drechseln, Schnitzen, Schleifen, Gravieren, Modellieren etc.

Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, Materialien, wie z. B. Lehm, Holz, Papier, Metall oder sogar Stein, kreativ zu bearbeiten. Einfach mal einen Holzschnitzkurs in der Volkshochschule in der nächsten Stadt besuchen, um erste Einblicke zu bekommen, oder ein einfaches Trainingsvideo im Internet über Origamikraniche kann schon helfen, herauszufinden, was zu einem passt. Es muss jedoch nichts Kreatives sein und schon gar nicht ein Kunstwerk. Mit handwerklicher Arbeit kannst du auch Sachen erschaffen, die dich im Alltag unterstützen und die Produktivität fördern. So kann ein einfacher Brieföffner aus Holz oder Metall das unorganisierte Bild von aufgerissenen Briefumschlägen beseitigen und ein angenehmes Arbeitsumfeld erschaffen.

Gehirn trainieren

Eine sehr wichtige Aktivität, ist das Trainieren vom Gehirn. Insbesondere, wenn du nach deinem Schul-/Studienabschluss oder nach der Ausbildung keinen Job mehr hattest, bei dem der Großteil deines Gehirns genutzt wurde. Leider droht das Gehirn schnell zu veröden und man selbst droht zu verblöden. Das hört sich zwar hart an, doch wer verblödet, merkt den Prozess nicht, denn man verblödet ja. Kannst du nicht mehr das komplette Einmaleins oder reagierst du sogar mit „Wieso sollte ich das Einmaleins komplett können?“, dann könnten das Indikatoren dafür sein, dass dein Gehirn evtl. verödet. Doch heutzutage gibt es eine Vielzahl an Apps und Webseiten, die Gebiete wie Logik, Gedächtnis, Sensorik, Sprache und Rechnen abdecken und gut trainieren. Doch leider werden so andere Eigenschaften in Mitleidenschaft gezogen, da alles nur noch vor einem Bildschirm passiert. Ich empfehle daher, das Gehirn auch ohne moderne Technologien zu trainieren. Das kann mit einem einfachen Sudoku- oder Kreuzworträtselheft sein (an jedem Kiosk zu bekommen) oder mit einem kniffligen Spielzeug wie einem Zauberwürfel. Und auch wenn Jonglieren eher ins Lächerliche gezogen wird, kann ich empfehlen, es einfach mal auszuprobieren. Es trainiert beide Gehirnhälften gleichzeitig, da es Koordination, Motorik, räumliches Denken, Reaktionsfähigkeit und peripheres Sehen verbessern soll und sogar noch den Körper trainiert. Angeblich soll Jonglieren auch das Selbstvertrauen steigern, die schwächere Hand trainieren, die Vergesslichkeit verringern und die Aufmerksamkeit erhöhen. Und es erzeugt keine Kosten, außer du willst dir einmalig gute Bälle kaufen. Doch Jonglieren kann man auch mit zerknülltem Papier und fast jeder ohne starke körperlichen oder geistigen Behinderungen kann es lernen. Von daher gibt es auch hier keine Ausrede, es nicht einfach zu versuchen.

Meditieren

Meditation ist eine der Sachen, die von vielen Menschen ins Lächerliche gezogen oder als sinnlos empfunden wird. Doch finde ich, dass man keine Vorurteile haben und erst etwas ausprobieren sollte, bevor überhaupt eine Meinung entsteht.

Ich selbst empfand Meditation eher als etwas Esoterisches, doch als ich es für mehrere Monate selbst nutzte, hat es mir geholfen, durch stressigere Zeiten zu kommen und ich bekam auch einen klaren Kopf, konnte meine Aufgaben besser und schneller lösen und war auch viel fokussierter auf wichtige Sachen.

Musikinstrument spielen

Einige Menschen haben in ihrem Leben schon mindestens ein Musikinstrument erlernt, es jedoch durch einen harten oder routinierten Job, Studium oder sonstige Sachen im Leben wieder verlernt und ich könnte sogar darauf wetten, dass du schon ein Instrument gespielt hast und es liebend gerne wieder spielen möchtest, du jedoch keine Zeit hast, andere Hobbys entwickelt hast oder dich leider von Unwichtigerem ablenken lässt. Was auch immer es ist, es hat es geschafft, dass du etwas hast sein lassen, was du mal gerne gemacht hast oder gerne machen würdest. Überlege dir, wie toll es wäre, jetzt ein Instrument zu spielen und ein schönes Lied fehlerlos zu spielen. Wäre das nicht schön?

Körper trainieren

Vorsatz #1 an Neujahr ist wohl bei vielen Menschen, den eigenen Körper zu trainieren, was meistens jedoch nicht passiert. Erstmal empfehle ich dir, dass du aufhörst dir Vorsätze zu nehmen, wenn du sowieso nicht noch am selben Tag ernsthaft Zeit dafür eingeplant hast. Jetzt wo du jedoch Zeit hast, kann es auch etwas werden mit dem Adoniskörper.

Fange klein an, wie z. B. jeden Morgen für 10-15 Minuten trainieren. Anfangs kann es ein Splittraining sein, was ich sehr gerne mache. Also an einem Tag Liegestütze, um die Schultern zu trainieren und dann verschiedene Crunches, um den Bauch zu trainieren. Dann noch die restliche Zeit mit Kniebeugen füllen. Wenn du dich nicht angestrengt fühlst oder kaum schwitzt, dann steigere die Wiederholungen oder sogar die Sätze.
Ein sehr guter Weg, um wieder fitter zu werden, ist Spazieren oder Wandern. Das hört sich zwar ziemlich leicht an, doch bei einer längeren Wanderung von ab 3 Stunden und etwas Steigung, ist man ziemlich schnell erschöpft, was auch einen guten Schlaf bringen kann.

Sozialisieren und Offline-Projekte

Jeder kennt mindestens eine Person, die Brettspiele hat, die vielleicht schon seit längerem im Regel verstauben. Frage einfach in deinem Freundeskreis oder in Gruppenchats, in denen du bist, wer welche Brettspiele hat? Such dir dann ein interessantes aus und frage in die Runde, wer das Spiel mit dir zocken möchte?
Es gibt auch einfache Spiele, die nur mit Stift und Papier oder mit einfachen Würfeln gespielt werden können, wie z.B. Stadt, Land, Fluss oder Kniffel.

Sind Brettspiele keine Unterhaltungsmedien? Ich würde sagen, nein, denn bei diesen liegt der soziale Aspekt im Fokus, der persönlich stattfindet. Dadurch wird auch die Komfortzone verlassen, da dadurch das Haus verlassen werden muss (falls nicht im eigenen Haus). Und ich lege es euch ans Herz, die Smartphones auszuschalten oder zumindest für den Spieleabend den Flugmodus zu aktivieren. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich wieder mit seinen Freunden zu treffen, die du vielleicht lange nicht mehr gesehen hattest und da mindestens einer während andere am Zug sind, noch auf dem Smartphone ein Spiel spielt, eine Serie schaut oder sonst wie seine Sucht befriedigt. Sollte es so weit kommen, dass ein Freund doch ständig vom Smartphone abgelenkt ist, dann solltest du es vielleicht diskret ansprechen und mit der Person eine kleine Challenge machen und diese Person einfach spielerisch herausfordern und wetten, dass diese Person es nicht schafft, den Flugmodus für 3 Stunden aktiviert zu lassen.

Doch es müssen nicht nur Spiele sein. Mit Freunden kann man auch gemeinsame Projekte starten, die offline sind und rein gar nichts mit Unterhaltungsmedien zu tun haben, wie zusammen einen Garten mit eigenem Gemüse managen, zusammen ein Puzzle zusammenbauen (ich empfehle 1.000 Teile), mit einer kleinen Gruppe eine Kurzreise starten oder einfach mit Freunden ein Wellness-Wochenende machen oder mache etwas komplett verrücktes und ins Theater oder ins Museum in deiner Stadt gehen.

Sachen, die erledigt werden müssen

Als letztes nenne ich natürlich auch die unangenehmen Sachen, die wir im Leben erledigen müssen, doch vermutlich schon lange vor uns herschieben. Und eigentlich würde ich auch empfehlen, dass eher die unangenehmen Sachen als Erstes am Tag angepackt werden sollten, da morgens am meisten Energie vorhanden ist und alle anderen Aufgaben, die darauf folgen, viel leichter zu erledigen sind, da diese u. a. dadurch viel mehr Spaß machen. Doch ich habe mich hier bewusst dafür entschieden, diese nicht ganz oben in der Liste zu haben. Grund dafür ist, dass diese Liste oft von Leuten verwendet wird, die von schlechten Gewohnheiten oder sogar einer Sucht, wie exzessiver Konsum von Unterhaltungsmedien, weg kommen wollen. Werden jedoch unangenehme Aufgaben als Alternativen gewählt, so entsteht ein unangenehmes Gefühl und die Alternativen werden als etwas Schlechtes verknüpft. Das ist nicht wirklich förderlich, wenn man sich schon beim Entzug von einer Sache schlecht fühlt.

Falls du dich jedoch fragst, was das alles für unangenehme Aufgaben sein könnten, dann habe ich hier eine kleine Liste: Steuererklärung, Reparaturen an Haus/Wohnung oder Gegenständen, Haus- und Familienarbeit, wissenschaftliche Hausarbeit, …

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